Zum Schmunzeln

Wie überall geht es auch bei uns im Verein nicht immer nur harmonisch zu. Es gibt hin und wieder Meinungsverschiedenheiten, bei denen schon mal verbal die Fetzen fliegen. Besonders bei Generalproben, vor Konzerten oder Wertungsspielen ist der Stressfaktor oft ziemlich hoch. Dirigent und Musiker sind angespannt, und so gibt es während der Probe schon mal heftige Diskussionen auf der Bühne. Ein um Streitvermeidung bemühter Musiker der Fa. Meckermann aus Motzbach hat sich diesem Problem angenommen. Er entwickelte „Ruhischblut“, ein Tonikum für Reizmusiker. Bisher wurde allerdings noch nicht ausprobiert, ob dieses Gebräu tatsächlich eine beruhigende Wirkung hat.
 



... Am 4. Mai (1978) wurde das alljährige Picknick am Gemeinschaftshaus abgehalten. Es wurden vom Verein 30 Kasten Stubbi, 10 Kasten Limo, 10 Kasten Cola, 5 Kasten Sprudel und 10 Flaschen Wein spendiert. Ferner bekam jedes aktive Mitglied 1 Portion Spießbraten. Es wurden auch Würstchen und Spießbraten zum Verkauf angeboten....


Protokoll aus der JHV 1978, Punkt - Verschiedenes:
... Laut Statuten besteht kein Bedenken, Frauen in den MV aufzunehmen.


Weihnachtsfeier der Aktiven 1980:
... Die Frauen wurden zusätzlich mit einer Flasche Sekt beschenkt, damit sie auch immer schön brav sind, wenn die Männer ihre Musik machen. ...


... Am 03. Juni 1983 wirkte der Verein an einem Konzert auf Schloß Dhaun mit. Es wurde so auf die Pauke gehauen, daß seit diesem Tag die Marschbecken nicht mehr aufzufinden sind. ...



...er hier hat die Becken wohl gebraucht...


... Am 31. August (1984) spielte der Verein auf dem Kreismusikfest in Bundenbach die Mitternachtsklänge um 0:30 Uhr. ...



Nagelkönig "Oskar der I."


Teilnahme am 1. Europäischen Musikfest 1993 in Trier:
...Die Konzertmappen wurden vergessen mitzunehmen. Die Vorträge beschränkten sich auf die Noten der „roten Mappe". Eingeübte Konzertstücke konnten nicht vorgetragen werden. ...



„Schneewittchen" Berthold Braun


WAS SICH SONST NOCH GEÄNDERT HAT

Früher Heute
während des Frühschoppens werden viele Meter Bier getrunken man spritzt sich mit Sprudel nass
unser Sänger und Ansager G.G. versucht mit Motivationssprüchen wie „Sitzt doch net do wie die Oppersteck“ das Publikum zum Aufstehen und Mitklatschen zu bewegen unser Dirigent versucht mit wildem Gestikulieren die Trompeter bei ihren Solopassagen zum Aufstehen zu bewegen
die Getränkekasse hat einen Plastikeinsatz und ist mit vielen Duplobildern geschmückt nach der Euroumstellung ist die Kasse abgeschliffen, poliert und der Einsatz durch einen stabilen selbstgeschweißten ersetzt
der Frühschoppen endet am späten Sonntagabend Frau und Kinder fahren mit, Kinder sitzen mit Gießkannen neben dem Vater auf der Bühne
Dirigent bildet die Jugendlichen in Theorie und Praxis aus Dirigent geht zusammen mit den Jugendlichen nach geselligen Ver-anstaltungen in früher Morgenstunde zum Eierbacken nach Hause
ein neues Musikstück wird in die rote Mappe einsortiert und auf Frühschoppen gespielt viele ältere Noten werden aus der roten Mappe aussortiert, um später wieder einsortiert zu werden